Glossar — Praxis
Messkonzept
Die schriftliche Festlegung, an welchen Stellen, in welcher Höhe und in welcher Anzahl in einem Objekt gemessen wird.
Erklärt
Was hinter dem Begriff steckt.
Ein Messkonzept ist der vorab festgelegte Plan, was in einem Objekt mit welchem Ziel gemessen wird: welche Fragestellung beantwortet werden soll, welche Messgrößen dafür nötig sind, an welchen Stellen und in welcher Höhe Sensoren sitzen, wie viele es sind und über welchen Zeitraum gemessen wird. Es macht eine Messung nachvollziehbar und wiederholbar.
Grundlage ist die Begehung. Dabei werden Bauweise, Ausrichtung, bekannte Schadstellen, Wärmebrücken und die Nutzung der Räume aufgenommen. Daraus ergibt sich, wo die kritischen Stellen liegen und welche Vergleichspunkte sinnvoll sind. Das Messkonzept hält diese Entscheidungen schriftlich fest, samt der Gründe dafür.
Praktisch ist das Messkonzept das, was eine Messung später belastbar macht. Wer Monate später einem Sachverständigen Daten vorlegt, muss erklären können, warum an genau dieser Stelle gemessen wurde. Ohne Konzept wirken dieselben Werte beliebig.
Der typische Irrtum ist, ein Messkonzept sei nur bei großen Objekten nötig. Auch bei einer einzelnen Wohnung entscheidet die Position der Sensoren darüber, ob die Messung die gestellte Frage beantwortet. San-Care erstellt das Messkonzept in Wien und Niederösterreich bei der Begehung, als Teil der Leistung Messkonzept und Montage.
Das Messkonzept entsteht bei der Begehung und ist die eigentliche Fachleistung. Ein Sensor an der falschen Stelle liefert korrekte Werte über eine Frage, die niemand gestellt hat.
- Was gehört in ein Messkonzept für Feuchte?
- Ein Messkonzept für Feuchte legt fest, welche Frage beantwortet werden soll, welche Messgrößen erfasst werden, an welchen Stellen und in welcher Höhe Sensoren sitzen und wie lange gemessen wird. Es begründet diese Entscheidungen und macht die Messung nachvollziehbar. San-Care erstellt Messkonzepte in Wien und Niederösterreich auf Basis einer Begehung vor Ort.
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Nächster Schritt
Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.
Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.
- rasch und persönlich
- keine Kamera, kein Mikrofon
- Zustimmung vorausgesetzt
- Wien & Niederösterreich