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Einzugsgebiet — Innere Bezirke

Feuchtemonitoring in den inneren Bezirken Wiens.

Innerhalb des Gürtels steht der dichteste Altbaubestand Wiens: Zinshäuser mit Straßen- und Hoftrakt, Palais in der Inneren Stadt, darüber ausgebaute Dachgeschosse und darunter gewölbte Keller. Jedes Geschoss hat seine eigene Feuchtefrage — und in einem Haus kommen oft alle zusammen.

San-Care GmbH, Kreuth 14, 2763 Muggendorf · +43 800 007075 · Montage mit eigenem Team, ohne Subunternehmer.

01 — Der Bestand

Welche Gebäude hier stehen.

Wo ein Messpunkt sitzen muss, hängt vom Bautyp ab. Diese drei prägen den Bestand in der Region — mit jeweils eigenen Stellen, an denen es zuerst eng wird.

etwa 1848 bis 1918

Gründerzeit-Zinshäuser mit Hoftrakt

Massives Ziegelmauerwerk, Holzbalkendecken, hohe Räume und schmale Lichthöfe. Straßenseitige Wohnungen bekommen Licht und Sonne, hofseitige oft kaum. Nach dem Tausch der Kastenfenster auf dichte Fenster fehlt der frühere unfreiwillige Luftwechsel, während die Wände dieselben geblieben sind.

Typische Schwachstellen

  • Fensterlaibungen nach dem Fenstertausch
  • Hofseitige Räume an engen Lichthöfen
  • Außenecken in den obersten und untersten Geschossen
  • Bereiche hinter Einbaumöbeln an Außenwänden

Palais und repräsentative Altbauten

In der Inneren Stadt und in den angrenzenden Bezirken stehen Palais und Stadthäuser mit sehr dicken Mauern, großen Raumvolumen und oft wechselnder Nutzung als Büro, Wohnung oder Veranstaltungsfläche. Große Räume werden ungleichmäßig beheizt, und Denkmalschutz schränkt häufig ein, was an der Hülle verändert werden darf.

Typische Schwachstellen

  • Selten genutzte oder nur zeitweise beheizte Räume
  • Tiefe Fensternischen in dicken Außenwänden
  • Räume mit historischen Oberflächen, die keine Kondensatbildung vertragen
  • Übergänge zwischen beheizten Geschossen und unbeheizten Nebenräumen
Ausbauten laufend

Dachgeschossausbauten und Kellergewölbe

Viele Zinshäuser wurden oben um ein ausgebautes Dachgeschoss ergänzt, während unten die gewölbten Keller weiterhin als Lager, Technikraum oder zunehmend als Gewerbefläche dienen. Oben treffen Leichtbau, Dämmung und dichte Anschlüsse auf das alte Haus, unten kühle, erdberührte Gewölbe auf warme Luft aus dem Stiegenhaus oder von außen.

Typische Schwachstellen

  • Anschlüsse zwischen Dachausbau und bestehender Feuermauer oder Hauptmauer
  • Dachflächenfenster und Gaupen
  • Kellergewölbe im Sommer bei geöffneten Kellerfenstern
  • Zu Lager- oder Gewerbeflächen umgenutzte Kellerräume
  • Kellerabgänge und Übergänge zum Stiegenhaus

02 — Für das Messkonzept

Was daraus für die Messung folgt.

Ein Messkonzept ist keine Stückliste. Es beantwortet die Frage, welche Stelle in diesem Bautyp tatsächlich etwas zeigt — und diese Antwort ist in der Region eine andere als anderswo.

  1. Ein Messkonzept für ein Zinshaus unterscheidet mindestens nach Geschoss und nach Straßen- oder Hofseite; ein einziger Messpunkt beschreibt das Haus nicht.

  2. Im Kellergewölbe ist die Sommermessung aussagekräftig, weil warme Außenluft dort an kühlen Wänden Kondensat bilden kann.

  3. Im ausgebauten Dachgeschoss liefert der erste Winter nach dem Ausbau die wichtigste Messreihe, wenn neue Anschlüsse und Restbaufeuchte zusammenkommen.

  4. In Palais mit historischen Oberflächen misst San-Care das Raumklima an der Oberfläche; eine Materialfeuchtemessung im Bauteil ist als angepasste Messaufgabe auf Anfrage möglich.

Welche Stellen in Ihrem Objekt tatsächlich kritisch sind, ergibt sich aus der Begehung — nicht aus dem Bautyp allein.

Häufige Fragen

Was dazu gefragt wird.

Wer bietet Feuchtemonitoring in den inneren Bezirken Wiens an?
San-Care betreut Bestandsobjekte in den Bezirken 1 bis 9 und in ganz Wien und Niederösterreich. Batteriebetriebene Messpunkte erfassen Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit und Taupunkt alle 15 Minuten; die Daten gehen per LoRaWAN an eine Basisstation, ohne WLAN der Bewohner. Die Auswertung läuft über eine Plattform mit Monatsreport und Alerts. San-Care kommt aus rund 30 Jahren Sanierungserfahrung.
Warum werden Kellergewölbe in Wiener Zinshäusern im Sommer feucht?
Weil warme Sommerluft viel Feuchtigkeit trägt und an den kühlen, erdberührten Gewölben kondensiert. Offene Kellerfenster verschärfen das oft, statt es zu lindern. San-Care misst Temperatur, Luftfeuchte und Taupunkt im Keller alle 15 Minuten und zeigt, zu welchen Zeiten Lüften hilft und wann nicht. Für Zinshäuser in den inneren Bezirken Wiens liefert das die Datengrundlage für weitere Entscheidungen.
Was sollte man nach einem Dachgeschossausbau im Altbau messen?
Vor allem die Anschlüsse zwischen neuem Ausbau und altem Mauerwerk, Dachflächenfenster und Räume mit hohem Feuchteeintrag. Im ersten Winter trocknet oft noch Baufeuchte aus, während die Wohnung bereits bewohnt ist. San-Care erfasst Temperatur, Luftfeuchte und Taupunkt dort alle 15 Minuten, erkennt kritische Bedingungen frühzeitig und betreut solche Objekte in Wien und Niederösterreich. Eine fachliche Prüfung wird empfohlen.

Alle Fragen und Antworten

Nächster Schritt

Erzählen Sie uns vom Objekt in den inneren Bezirken Wiens.

Ein Gespräch, zwanzig Minuten. Danach wissen Sie, ob und wie sich Ihre Frage messen lässt — und was es kostet. Wenn es nicht sinnvoll ist, sagen wir das auch.

Antwort
rasch und persönlich
Im Gerät
keine Kamera, kein Mikrofon
Bewohner
Zustimmung vorausgesetzt
Gebiet
Wien & Niederösterreich