Einzugsgebiet — Industrieviertel
Feuchtemonitoring im Industrieviertel.
Das Industrieviertel ist der Teil Niederösterreichs, der Wien baulich am ähnlichsten ist — und zugleich der mit den größten Brüchen. Frühe Industrie, Kurstädte, eine im Krieg schwer zerstörte und neu aufgebaute Stadt und ein dicht wachsender Speckgürtel liegen hier auf engem Raum nebeneinander.
01 — Der Bestand
Welche Gebäude hier stehen.
Wo ein Messpunkt sitzen muss, hängt vom Bautyp ab. Diese drei prägen den Bestand in der Region — mit jeweils eigenen Stellen, an denen es zuerst eng wird.
Zinshäuser und Wiederaufbau in den Städten
In Baden, Mödling und Wiener Neustadt stehen gründerzeitliche Zinshäuser mit massivem Ziegelmauerwerk, wie man sie aus Wien kennt. Wiener Neustadt wurde im Zweiten Weltkrieg zu großen Teilen zerstört; dort prägen Wiederaufbauten der Nachkriegszeit mit dünneren Außenwänden, Betondecken und auskragenden Balkonen das Stadtbild.
- Fensterlaibungen nach dem Tausch auf dichte Fenster
- Auskragende Balkonplatten und Betondeckenränder
- Außenecken und hofseitige Räume mit wenig Sonne
- Innen liegende Bäder ohne Fenster
Villen und Kurhäuser der Thermenregion
Baden und Bad Vöslau haben ausgedehnte Villenviertel aus Biedermeier und Gründerzeit. Viele dieser Häuser wurden in Wohnungen geteilt, Souterrains und Keller zu Wohn- oder Arbeitsräumen ausgebaut, Dachräume nachträglich bewohnbar gemacht. Die Hülle ist dieselbe geblieben, die Nutzung nicht.
- Zu Wohnraum ausgebaute Souterrains und Kellergeschosse
- Hangseitige Wände, an denen Erdreich anliegt
- Nachträglich ausgebaute Dachgeschosse
- Wenig beheizte Räume in großzügigen Grundrissen
Arbeiterwohnbau und Werksiedlungen
Mit der frühen Industrie entstanden Arbeiterwohnhäuser und Werksiedlungen, etwa in Ternitz und Berndorf. Die Wohnungen sind klein, die Konstruktion einfach. Wo in wenigen Quadratmetern gekocht, geduscht und Wäsche getrocknet wird, ist der Feuchteeintrag pro Raumvolumen hoch — und nach einem Fenstertausch fehlt der frühere unfreiwillige Luftwechsel.
- Kleine Küchen und Bäder mit hohem Feuchteeintrag
- Erdgeschosswohnungen über Erdreich oder unbeheiztem Keller
- Außenecken bei geringer Wandstärke
02 — Für das Messkonzept
Was daraus für die Messung folgt.
Ein Messkonzept ist keine Stückliste. Es beantwortet die Frage, welche Stelle in diesem Bautyp tatsächlich etwas zeigt — und diese Antwort ist in der Region eine andere als anderswo.
Weil der Bestand so gemischt ist, beginnt jedes Messkonzept mit der Bauweise des konkreten Objekts, nicht mit der Region.
In ausgebauten Souterrains gehört ein Messpunkt an die erdberührte oder hangseitige Wand und ein zweiter in einen Raum darüber als Vergleich.
In kleinen Wohnungen zeigt die Messreihe, ob Feuchtespitzen nach Kochen oder Duschen wieder abklingen oder sich über Tage aufbauen.
Im Neubau des Speckgürtels ist die Messung in den ersten Heizperioden aussagekräftig, solange Baufeuchte noch austrocknet.
03 — Leistungen
Was San-Care im Industrieviertel übernimmt.
Messkonzept, Montage und Auswertung aus einer Hand. Kein Hersteller, kein Elektriker, keine Schnittstelle dazwischen.
- Feuchte- und SchimmelmonitoringFeuchte, Temperatur und Taupunkt — alle 15 Minuten, über Monate, zeitgestempelt.Ansehen
- Messkonzept, Montage und WartungWo gemessen wird, entscheidet, ob die Daten später etwas wert sind.Ansehen
- Plattform, Reports und BewertungZahlen allein helfen niemandem. Wir sagen Ihnen, was sie bedeuten.Ansehen
- Individuelle Messaufgaben und Sensorik nach MaßWenn die Frage eine andere ist, bauen wir die Messung dazu.Ansehen
Häufige Fragen
Was dazu gefragt wird.
- Wer bietet Feuchtemonitoring im Industrieviertel an?
- San-Care hat seinen Sitz in Muggendorf im Bezirk Wiener Neustadt-Land und betreut Bestandsobjekte im Industrieviertel, im übrigen Niederösterreich und in Wien. Batteriebetriebene Messpunkte erfassen Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit und Taupunkt alle 15 Minuten, die Auswertung läuft über eine Plattform mit Monatsreport. Montage und Wartung übernimmt San-Care mit eigenem Team.
- Warum ist ein ausgebautes Souterrain in einer Badener Villa oft feucht?
- Ein Souterrain liegt teilweise im Erdreich; die erdberührten Wände bleiben kühl, oft ohne Abdichtung nach heutigem Stand. Wird der Raum bewohnt, steigt der Feuchteeintrag, während die Wandoberflächen kalt bleiben. San-Care misst Temperatur, Luftfeuchte und Taupunkt an diesen Wänden alle 15 Minuten und liefert die Datengrundlage für eine fachliche Prüfung durch Bauphysik oder Sachverständige.
- Lohnt sich Feuchtemonitoring in einer kleinen Arbeiterwohnung mit neuen Fenstern?
- Gerade dort. In kleinen Wohnungen verteilt sich die Feuchte aus Kochen, Duschen und Wäschetrocknen auf wenig Raumvolumen, und dichte Fenster nehmen den früheren Luftwechsel weg. Eine Messreihe zeigt, ob sich Feuchte über Tage aufbaut. San-Care betreut solche Objekte im Industrieviertel und in ganz Wien und Niederösterreich und grenzt die Ursache sachlich ein.
Weiteres Einzugsgebiet
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Passend dazu
Nächster Schritt
Erzählen Sie uns vom Objekt im Industrieviertel.
Ein Gespräch, zwanzig Minuten. Danach wissen Sie, ob und wie sich Ihre Frage messen lässt — und was es kostet. Wenn es nicht sinnvoll ist, sagen wir das auch.
- rasch und persönlich
- keine Kamera, kein Mikrofon
- Zustimmung vorausgesetzt
- Wien & Niederösterreich