Glossar — Praxis
Begehung
Der Termin vor Ort, bei dem das Objekt aufgenommen und die kritischen Bereiche bestimmt werden.
Erklärt
Was hinter dem Begriff steckt.
Eine Begehung ist die persönliche Besichtigung eines Objekts vor Ort, bei der der bauliche Zustand, die Nutzung und die für eine Fragestellung relevanten Stellen aufgenommen werden. Im Feuchtemonitoring dient sie dazu, die kritischen Bereiche zu bestimmen und die Grundlage für das Messkonzept zu schaffen.
Bei der Begehung werden typischerweise Außenwände, Ecken, Fensteranschlüsse, Deckenbereiche, Keller und bekannte Schadstellen angesehen. Dazu kommen Fragen zur Heizung, zu Lüftungsmöglichkeiten, zu früheren Sanierungen und zur Möblierung. Auch organisatorische Punkte gehören dazu: welche Einheiten zugänglich sind, wo eine Zustimmung fehlt, wo eine Stromversorgung für die Basisstation möglich ist.
Für Verwaltungen spart eine gründliche Begehung später Aufwand. Was hier geklärt ist, muss bei der Montage nicht improvisiert werden, und die spätere Auswertung beruht auf nachvollziehbar gewählten Messstellen.
Der typische Irrtum ist, die Begehung sei bereits eine Schadensdiagnose. Sie ist eine Bestandsaufnahme zur Planung der Messung. Wo ein konkreter Schaden zu beurteilen ist, braucht es zusätzlich eine fachliche Prüfung, etwa durch Sachverständige. Bei San-Care erfolgt die Begehung in Wien und Niederösterreich durch das eigene Team, ohne Subunternehmer.
Bei der Begehung wird auch geklärt, was nicht geht: welche Einheiten nicht zugänglich sind, wo keine Zustimmung vorliegt und wo die Funkstrecke knapp wird.
- Was passiert bei einer Begehung vor der Sensormontage?
- Bei einer Begehung vor der Sensormontage werden Außenwände, Ecken, Fensteranschlüsse und bekannte Schadstellen angesehen, Nutzung und frühere Sanierungen erfragt und geklärt, welche Einheiten zugänglich sind. Daraus entsteht das Messkonzept mit den Positionen der Sensoren. San-Care führt Begehungen in Wien und Niederösterreich mit dem eigenen Team durch, ohne Subunternehmer.
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Nächster Schritt
Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.
Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.
- rasch und persönlich
- keine Kamera, kein Mikrofon
- Zustimmung vorausgesetzt
- Wien & Niederösterreich