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Für Gemeinnützige Bauvereinigungen und Wohnbaugenossenschaften

Feuchtemonitoring für gemeinnützige Bauvereinigungen

Ein großer Bestand hat nicht ein Feuchteproblem, sondern viele kleine, verteilt auf Anlagen aus verschiedenen Jahrzehnten. Welche davon Zufall sind und welche auf ein Muster hinweisen, zeigt sich erst, wenn die Werte nebeneinander liegen.

San-Care GmbH · Wien und Niederösterreich · +43 800 007075

01 — Anlässe

Wann eine Messung weiterhilft.

Die Situationen, in denen nach einem Verlauf gefragt wird, den es ohne Messung nicht gibt.

  • Häufung von Schimmelmeldungen in einer Anlage

    Wenn aus derselben Anlage mehrere Meldungen kommen, stellt sich die Frage nach einem gemeinsamen Muster: gleiche Himmelsrichtung, gleicher Wandaufbau, gleiche Geschoße. Eine Messung an ausgewählten Einheiten macht sichtbar, wo und wann es kritisch wird.

  • Vor der Planung des nächsten Sanierungszyklus

    Gemeinnützige Bauvereinigungen planen Erhaltung und Verbesserung über Jahre und finanzieren sie unter anderem aus dem zweckgebundenen Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag nach dem WGG. Messreihen über eine Heizperiode helfen, Maßnahmen dort anzusetzen, wo die Werte es nahelegen.

  • Nach Fenstertausch oder thermischer Sanierung

    Neue Fenster und gedämmte Fassaden verändern das Raumklima in der ganzen Anlage. Eine Messung über den ersten Winter dokumentiert, ob Wärmebrücken und Ecken im Rahmen bleiben, bevor ein Befall sichtbar ist.

  • Wiederkehrende Gespräche über Lüften und Heizen

    Mieterbetreuung und Hausbesorger führen dieselben Gespräche immer wieder. Ein Verlauf aus der eigenen Wohnung ist für Bewohner verständlicher als ein allgemeines Merkblatt und macht das Gespräch sachlicher.

  • Leerstand zwischen zwei Vermietungen

    Wohnungen, die für die Neuvergabe hergerichtet werden, stehen oft Wochen leer und unbeheizt. Die Plattform meldet sich, wenn Feuchte oder Temperatur dort länger außerhalb des Rahmens liegen.

02 — Was Sie bekommen

Was San-Care für Wohnbaugenossenschaften liefert.

Messkonzept, Montage, Plattform und Bewertung aus einer Hand.

  1. Messkonzept für ausgewählte Einheiten einer Anlage statt Vollausstattung, festgelegt nach einer Begehung

  2. Alle Anlagen, Stiegen und Einheiten in einer Plattform, mit Alarm bei anhaltend kritischen Bedingungen

  3. Monatsreport als PDF mit fachlicher Einordnung, weitergabefähig an Technik, Mieterbetreuung und Gremien

  4. Zugang für Bewohner auf Wunsch, beschränkt auf die eigene Wohnung, ohne Kamera, Mikrofon oder Anwesenheitserkennung

  5. Schnittstelle und CSV-Export, damit Messdaten und Vorfälle in eigene Systeme übernommen werden können

Ob Kosten eines Monitorings aus dem Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag oder als Betriebskosten verrechnet werden können, ist eine Rechtsfrage des Einzelfalls. San-Care leistet keine Rechtsberatung.

03 — Die Plattform

Was Sie in der Plattform sehen.

Die Messwerte laufen in die San-Care Plattform unter app.san-care.at — im Browser, auch am Smartphone.

  • Alle Objekte in einer Ansicht

    Gebäude, Einheiten und Räume mit ihren Messpunkten. Jede Ansicht beginnt mit dem Zustand in Worten — „alles in Ordnung“ oder „zu feucht“ — und nennt das betroffene Objekt, bevor Zahlen kommen.

  • Alarmregeln mit Mindestdauer

    Grenzwerte je Messpunkt, je Gebäude oder je Sensortyp: über, unter oder außerhalb eines Bereichs und bei Funkausfall. Mit Mindestdauer und Hysterese, damit ein kurzes Duschen keinen Alarm auslöst, und mit festgelegten Empfängern.

  • Vorfälle mit Verlauf

    Jeder Alarm wird zum Vorfall mit Schweregrad. Er wird bestätigt und gelöst, und der Verlauf bleibt erhalten: wann die Bedingung eintrat, wer reagiert hat und wann sie wieder im Rahmen war.

  • Rollen und Zugriffsrechte

    Verwalten, bearbeiten oder nur lesen: Jede Person bekommt die Rolle, die sie braucht. Die Rechte werden in der Datenbank durchgesetzt, nicht nur in der Oberfläche.

  • Zugang für Bewohner

    Bewohner können auf Wunsch eingeladen werden und sehen dann ausschließlich die eigene Wohnung — mit einer eigenen, reduzierten Ansicht. Andere Einheiten und Objekte bleiben verborgen.

  • Schnittstelle für Hausverwaltungen

    Hausverwaltungen können API-Schlüssel anlegen und Messdaten und Vorfälle in eigene Systeme übernehmen.

Plattform und Reports im Detail Kundenlogin

Häufige Fragen

Was Wohnbaugenossenschaften fragen.

Muss eine Wohnbaugenossenschaft jede Wohnung einer Anlage mit Sensoren ausstatten?
Nein. In der Praxis reicht meist eine Auswahl an Einheiten, die für die Anlage typisch oder besonders betroffen sind, etwa Eckwohnungen, Erdgeschoß und oberstes Geschoß. Typisch sind zwei bis vier Messpunkte je Einheit und eine Basisstation je Objekt. San-Care legt die Auswahl nach einer Begehung fest und betreut Anlagen in Wien und Niederösterreich.
Wie hilft eine Messung bei der Kommunikation mit Genossenschaftsmietern?
Eine Messreihe aus der eigenen Wohnung zeigt, wann es an einer Stelle kritisch wird, etwa nach dem Duschen oder bei geschlossenen Fenstern über Nacht. Auf Wunsch sehen Bewohner in der San-Care Plattform ausschließlich ihre eigene Wohnung. Das macht Gespräche über Lüften und Heizen sachlicher. San-Care arbeitet für gemeinnützige Bauvereinigungen in Wien und Niederösterreich.
Braucht das Feuchtemonitoring das WLAN der Genossenschaftsmieter?
Nein. Die Messpunkte von San-Care funken über LoRaWAN an eine netzbetriebene Basisstation je Objekt und brauchen weder das WLAN noch den Strom der Bewohner. Die Batterien halten rund fünf Jahre. Kamera, Mikrofon oder Anwesenheitserkennung gibt es nicht. San-Care montiert mit eigenem Team in Wien und Niederösterreich.

Alle Fragen und Antworten

Nächster Schritt

Erzählen Sie uns vom Objekt.

Ein Gespräch, zwanzig Minuten. Danach wissen Sie, ob und wie sich Ihre Frage messen lässt — und was es kostet. Wenn es nicht sinnvoll ist, sagen wir das auch.

Antwort
rasch und persönlich
Im Gerät
keine Kamera, kein Mikrofon
Bewohner
Zustimmung vorausgesetzt
Gebiet
Wien & Niederösterreich