Anwendung
Leerstehende Wohnungen und Zweitwohnsitze überwachen
Eine leere Wohnung wird nicht beheizt, nicht gelüftet und nicht angeschaut. Genau dort entwickelt sich Feuchte am ungestörtesten. Eine Fernüberwachung ersetzt keinen Kontrollgang, sagt Ihnen aber, wann einer nötig ist.
01 — Ausgangslage
Wo es ohne Messung hakt.
Wohnungen zwischen zwei Mietverhältnissen, geerbte Wohnungen, Zweitwohnsitze am Land: Sie stehen Wochen oder Monate leer, oft mit abgesenkter Heizung. Wer dafür verantwortlich ist, sieht sie selten.
Ohne Nutzung fehlt nicht nur das Lüften, sondern auch die Beobachtung. Ein feuchter Fleck, ein ungewöhnlich kalter Raum oder eine Heizung, die ausgefallen ist, bleiben unbemerkt, bis jemand die Tür aufsperrt.
- Messpunkte in den kritischen Räumen, typisch Schlafraum an der Außenwand, Bad und gegebenenfalls Keller oder Abstellraum
- Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit und Taupunkt alle 15 Minuten, damit auch ein Absinken der Raumtemperatur sichtbar wird
- Übertragung per LoRaWAN an eine netzbetriebene Basisstation, ohne Internetanschluss in der Wohnung selbst
- Überwachung der Funkverbindung, damit ein ausgefallener Messpunkt nicht unbemerkt bleibt
02 — Ablauf
So läuft es mit San-Care.
Erstgespräch
Sie schildern Objekt, Leerstandsdauer und Heizsituation. San-Care klärt, wie viele Messpunkte sinnvoll sind und wo die Basisstation Strom bekommt.
Messkonzept und Montage
San-Care legt die Messpunkte fest und montiert sie mit eigenem Team bei einem Termin vor Ort. Ein baulicher Eingriff ist nicht nötig.
Alarmregeln
In der Plattform werden Grenzwerte für Feuchte und niedrige Temperatur sowie eine Meldung bei Funkausfall eingerichtet, jeweils mit festgelegten Empfängern.
Fernüberwachung
Die Werte laufen laufend in die Plattform. Bei anhaltend kritischen Bedingungen entsteht ein Vorfall, und Sie entscheiden, ob jemand vorbeischaut.
Wieder bewohnt
Zieht wieder jemand ein, können die Messpunkte bleiben oder abgebaut werden. Die bisherigen Messdaten bleiben dem Objekt erhalten.
03 — Ergebnis
Was am Ende vorliegt.
Eine Meldung, wenn Feuchte oder Temperatur über längere Zeit kritisch werden
Eine Meldung bei Funkausfall eines Messpunkts
Der Verlauf über die gesamte Leerstandszeit, abrufbar in der Plattform
Ein Monatsreport als PDF, auch für Miteigentümer oder Erben
Häufige Fragen
Was dazu gefragt wird.
- Wie stark darf man eine leerstehende Wohnung im Winter herunterheizen?
- Eine allgemeingültige Grenze gibt es nicht, weil Bauweise, Lage und Außenwände den Ausschlag geben. Entscheidend ist, dass die kältesten Stellen nicht über längere Zeit in den kritischen Feuchtebereich kommen. Genau das zeigt eine Messung: San-Care überwacht Temperatur und Feuchte in leerstehenden Wohnungen in Wien und Niederösterreich und meldet, wenn die Absenkung zu weit geht.
- Eignet sich die Überwachung auch für ein Ferienhaus in Niederösterreich?
- Ja, sofern das Objekt im Einzugsgebiet von San-Care liegt, also in Wien oder Niederösterreich, und die Basisstation Strom bekommt. Die Messpunkte funken per LoRaWAN an die Basisstation, ein WLAN der Nutzer wird nicht gebraucht. Ob die Funkstrecke im konkreten Haus passt, klärt San-Care im Erstgespräch und beim Montagetermin.
- Wie oft muss man bei einer überwachten leeren Wohnung trotzdem vorbeischauen?
- Das hängt vom Objekt ab und von Ihren Pflichten als Eigentümer oder Verwalter. Die Überwachung von San-Care ersetzt keinen Kontrollgang, zeigt aber zwischen den Besuchen, ob Feuchte oder Temperatur kritisch werden, und meldet einen Funkausfall. So lassen sich Kontrollgänge gezielter planen. San-Care betreut leerstehende Einheiten in Wien und Niederösterreich.
Zum Nachlesen
- Feuchte im LeerstandWie überwacht man Feuchtigkeit in leerstehenden Wohnungen oder Zweitwohnsitzen?Lesen
- Richtig lüften und heizenWie lüftet man richtig, damit kein Schimmel entsteht?Lesen
- Feuchtesensor richtig platzierenWo sollte man einen Feuchtesensor aufstellen, um Schimmel zu erkennen?Lesen
- Smart-Home-Sensor oder MonitoringReicht ein Smart-Home-Feuchtesensor oder braucht die Hausverwaltung ein professionelles Monitoring?Lesen
Weitere Anwendungen
Nächster Schritt
Erzählen Sie uns vom Objekt.
Ein Gespräch, zwanzig Minuten. Danach wissen Sie, ob und wie sich Ihre Frage messen lässt — und was es kostet. Wenn es nicht sinnvoll ist, sagen wir das auch.
- rasch und persönlich
- keine Kamera, kein Mikrofon
- Zustimmung vorausgesetzt
- Wien & Niederösterreich