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Glossar — Bauphysik

Sommerkondensation

Feuchte, die sich im Sommer in kühlen Räumen wie Kellern niederschlägt, wenn warme, wasserreiche Außenluft an kalten Wänden abkühlt.

Erklärt

Was hinter dem Begriff steckt.

Sommerkondensation ist Feuchte, die sich in der warmen Jahreszeit an kühlen Bauteilen niederschlägt, vor allem in Kellern und erdberührten Räumen. Warme Außenluft enthält im Sommer viel Wasserdampf. Gelangt sie in einen Raum, dessen Wände durch das Erdreich kühl bleiben, kühlt sie dort ab, erreicht ihren Taupunkt und gibt Wasser an die Oberflächen ab.

Erkennbar ist Sommerkondensation daran, dass Kellerwände, Wasserleitungen oder Böden gerade in heißen, schwülen Wochen feucht werden, während sie im Winter trocken sind. Ob wirklich Kondensat entsteht, zeigt der Vergleich von Außentaupunkt und Oberflächentemperatur im Keller: Liegt der Taupunkt der hereinströmenden Luft über der Wandtemperatur, wird die Wand nass.

Viele Keller in Wiener Gründerzeithäusern und in Einfamilienhäusern in Niederösterreich werden als Lager oder Abstellraum genutzt, und dort entsteht in solchen Phasen Schimmel an Kartons, Holz und Textilien. Der typische Irrtum lautet, ein feuchter Keller müsse bei warmem Wetter besonders viel gelüftet werden. Tatsächlich bringt Lüften an heißen Tagen oft mehr Wasser herein, als es abführt; sinnvoller ist Lüften in kühlen Nacht- und Morgenstunden.

Im Bestandsgebäude

Sommerkondensation erklärt, warum ein Keller ausgerechnet nach dem Lüften an heißen Tagen feucht wird. Im Keller ist deshalb im Sommer Lüften in kühlen Nacht- und Morgenstunden sinnvoller als tagsüber.

Warum ist der Keller im Sommer feucht?
Im Sommer enthält die Außenluft viel Wasserdampf. Strömt sie in einen kühlen Keller, kühlt sie an den Wänden ab und gibt Wasser als Kondensat ab. Lüften an heißen Tagen verstärkt das oft. Ob Außenluft den Keller befeuchtet, zeigt ein Vergleich der Taupunkte. San-Care misst Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Taupunkt in Kellern und Wohnungen in Wien und Niederösterreich.

Nächster Schritt

Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.

Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.

Antwort
rasch und persönlich
Im Gerät
keine Kamera, kein Mikrofon
Bewohner
Zustimmung vorausgesetzt
Gebiet
Wien & Niederösterreich