Glossar — Schaden & Sanierung
Ausblühung
Ein weißer, kristalliner Belag an der Wandoberfläche, der entsteht, wenn Wasser verdunstet und die darin gelösten Salze zurückbleiben.
Erklärt
Was hinter dem Begriff steckt.
Eine Ausblühung ist ein weißer, oft flaumiger oder krustiger Belag auf Wand, Putz oder Stein, der entsteht, wenn salzhaltiges Wasser an die Oberfläche wandert und dort verdunstet. Zurück bleiben die Salzkristalle. Ausblühungen sind kein eigenständiger Schaden, sondern ein Zeichen dafür, dass Feuchte und Salze durch das Bauteil transportiert werden.
Von Schimmel lassen sie sich meist einfach unterscheiden: Ausblühungen sind mineralisch, zerfallen beim Zerreiben zu einem körnigen Pulver und riechen nicht. Schimmel wirkt eher pelzig oder fleckig, ist oft farbig und hat einen muffigen Geruch. Im Zweifel klärt eine Probe im Labor die Frage.
Im Altbestand treten Ausblühungen häufig in Sockelzonen, Kellern und an Mauern mit Kontakt zum Erdreich auf. Ein typischer Irrtum ist, sie einfach abzubürsten und zu überstreichen: Der Belag verschwindet kurz, kommt aber wieder, solange Wasser und Salze nachkommen, und unter dichten Anstrichen kann der Putz verstärkt abplatzen. Sinnvoller ist es, der Frage nachzugehen, woher das Wasser kommt.
Ausblühungen zeigen, wo Wasser das Mauerwerk verlässt, und sind ein typischer Hinweis auf aufsteigende oder seitlich eindringende Feuchte. Sie werden häufig mit Schimmel verwechselt, sind aber mineralisch und lassen sich zwischen den Fingern zerreiben.
- Ist der weiße Belag an der Kellerwand Schimmel oder Salz?
- Meist handelt es sich um Salzausblühungen. Sie sind mineralisch, zerfallen beim Zerreiben zu Pulver und riechen nicht, während Schimmel pelzig, oft farbig und muffig ist. Ausblühungen zeigen, dass Wasser durch die Wand wandert und an der Oberfläche verdunstet. San-Care hilft in Wien und Niederösterreich mit Raumklimadaten, die Feuchtequelle sachlich einzugrenzen.
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