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Glossar — Technik

Alarmregel

Eine in der Plattform hinterlegte Bedingung, die festlegt, bei welchem Messwert, nach welcher Dauer und an wen eine Meldung geht.

Erklärt

Was hinter dem Begriff steckt.

Eine Alarmregel ist die Verknüpfung aus Bedingung, Dauer und Empfänger. Sie legt fest, welcher Messwert an welchem Messpunkt überwacht wird, ab welcher Grenze er als kritisch gilt, wie lange er dort liegen muss und wer benachrichtigt wird. Erst diese Kombination macht aus einem Schwellenwert eine brauchbare Meldung.

Typische Bedingungen sind ein Wert über, unter oder außerhalb eines Bereichs. Dazu kommt die technische Überwachung, etwa wenn ein Messpunkt keine Daten mehr sendet. Eine Mindestdauer sorgt dafür, dass kurze Spitzen nach dem Kochen oder Duschen keinen Alarm auslösen. Eine Hysterese sorgt dafür, dass ein Wert, der knapp an der Grenze pendelt, nicht ständig neue Meldungen erzeugt.

In der Praxis zeigt sich die Qualität einer Alarmregel in den ersten Wochen Messbetrieb. Kommen zu viele Meldungen, werden sie ignoriert; kommen keine, obwohl die Verläufe auffällig sind, ist die Grenze zu weit gesetzt. Regeln sollten deshalb je Objekt eingerichtet und nach einer Anlaufphase überprüft werden.

In der Plattform von San-Care lassen sich Alarmregeln je Messpunkt, je Gebäude oder je Sensortyp festlegen, mit Mindestdauer, Hysterese und festgelegten Empfängern. Änderungen an Alarmregeln werden protokolliert. San-Care richtet die Regeln für Objekte in Wien und Niederösterreich nach der Begehung ein.

Im Bestandsgebäude

Die Alarmregel entscheidet, ob ein Monitoring im Alltag hilft oder nervt. Ohne Mindestdauer meldet jede Dusche einen Alarm, ohne festgelegte Empfänger landet die Meldung bei niemandem.

Was ist eine Alarmregel im Feuchtemonitoring?
Eine Alarmregel ist eine hinterlegte Bedingung, die festlegt, bei welchem Messwert, nach welcher Mindestdauer und an wen eine Meldung geht. Sie macht aus einem Grenzwert eine verlässliche Benachrichtigung. In der Plattform von San-Care lassen sich Alarmregeln für Objekte in Wien und Niederösterreich je Messpunkt, Gebäude oder Sensortyp einrichten.
Warum löst nicht jede hohe Luftfeuchtigkeit einen Alarm aus?
Nicht jede hohe Luftfeuchtigkeit löst einen Alarm aus, weil kurze Spitzen nach Duschen oder Kochen normal sind und kein Risiko darstellen. Alarmregeln arbeiten deshalb mit einer Mindestdauer: Erst wenn ein Wert länger im kritischen Bereich bleibt, wird gemeldet. San-Care setzt diese Mindestdauer in Wien und Niederösterreich je Objekt fest.
Meldet ein Feuchtemonitoring auch, wenn ein Sensor ausfällt?
Ein gut eingerichtetes Feuchtemonitoring meldet auch technische Ausfälle, etwa wenn ein Messpunkt keine Daten mehr sendet. Sonst entstehen unbemerkt Lücken in der Messreihe. In der Plattform von San-Care lässt sich für Objekte in Wien und Niederösterreich dafür eine eigene Alarmregel bei Funkausfall anlegen.

Nächster Schritt

Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.

Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.

Antwort
rasch und persönlich
Im Gerät
keine Kamera, kein Mikrofon
Bewohner
Zustimmung vorausgesetzt
Gebiet
Wien & Niederösterreich