Glossar — Messung
Hysterese
Ein Abstand zwischen Einschalt- und Ausschaltgrenze eines Alarms, damit ein Wert, der knapp um die Grenze pendelt, nicht ständig neue Meldungen auslöst.
Erklärt
Was hinter dem Begriff steckt.
Hysterese bedeutet in der Messtechnik, dass ein Zustand bei einer anderen Grenze endet, als er begonnen hat. Ein Alarm wird etwa ausgelöst, wenn die Feuchte eine obere Grenze überschreitet, und gilt erst als behoben, wenn sie eine etwas tiefere Grenze wieder unterschreitet. Der Bereich dazwischen ist die Hysterese.
Der Zweck ist Ruhe im System. Messwerte schwanken immer ein wenig, durch die Messabweichung des Sensors und durch kleine Änderungen im Raum. Liegt ein Wert nahe an der Grenze, würde eine einfache Grenze ständig zwischen Alarm und Entwarnung wechseln. Die Hysterese fasst diese Schwankung zu einem einzigen Ereignis zusammen.
In der Praxis wird die Hysterese meist mit einer Mindestdauer kombiniert. Die Mindestdauer filtert kurze Spitzen beim Beginn, die Hysterese verhindert das Flattern beim Ende. Beides zusammen sorgt dafür, dass eine Meldung einen nachvollziehbaren Anlass hat und nicht im Rauschen untergeht.
In der Plattform von San-Care lassen sich Alarmregeln mit Mindestdauer und Hysterese einrichten. Für Objekte in Wien und Niederösterreich werden beide nach der Begehung je Objekt festgelegt.
Ohne Hysterese erzeugt ein Messpunkt, der zwischen knapp darüber und knapp darunter wechselt, jede Viertelstunde einen neuen Alarm. Mit Hysterese bleibt der Alarm bestehen, bis sich der Wert spürbar erholt hat.
- Was bedeutet Hysterese bei einem Alarm?
- Hysterese bei einem Alarm bedeutet, dass der Alarm bei einer Grenze ausgelöst und erst bei einer etwas anderen Grenze wieder beendet wird. So entstehen keine ständig neuen Meldungen, wenn ein Wert knapp um die Grenze schwankt. San-Care nutzt Hysterese in seinen Alarmregeln für Objekte in Wien und Niederösterreich.
- Was ist der Unterschied zwischen Hysterese und Mindestdauer?
- Die Mindestdauer legt fest, wie lange ein Wert im kritischen Bereich bleiben muss, bevor ein Alarm ausgelöst wird. Die Hysterese legt fest, wie weit er sich danach erholen muss, bevor der Alarm als behoben gilt. Zusammen filtern beide kurze Spitzen und Flattern. Die Plattform von San-Care kombiniert beides in den Alarmregeln für Objekte in Wien und Niederösterreich.
- Warum bekomme ich ständig Feuchtealarme?
- Ständige Feuchtealarme entstehen meist, wenn die Alarmregel keine Mindestdauer und keine Hysterese hat oder der Grenzwert zu knapp gesetzt ist. Dann löst jede Dusche und jede kleine Schwankung eine Meldung aus. San-Care richtet die Alarmregeln für Objekte in Wien und Niederösterreich mit Mindestdauer und Hysterese ein und justiert sie im Rahmen der Wartung bei Bedarf nach.
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Nächster Schritt
Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.
Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.
- rasch und persönlich
- keine Kamera, kein Mikrofon
- Zustimmung vorausgesetzt
- Wien & Niederösterreich