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Glossar — Praxis

Feuchteschutz

Die Gesamtheit der baulichen Vorkehrungen, die ein Gebäude vor Wasser aus Boden, Regen, Leitungen und Raumluft schützen.

Erklärt

Was hinter dem Begriff steckt.

Feuchteschutz umfasst alle baulichen und organisatorischen Vorkehrungen, die ein Gebäude vor schädlicher Feuchte schützen: gegen Wasser aus dem Erdreich, gegen Niederschlag und Schlagregen, gegen austretendes Leitungswasser und gegen Kondensat aus der Raumluft. Ziel ist, dass Bauteile nicht dauerhaft durchfeuchten und Oberflächen nicht so lange feucht bleiben, dass Schimmel wachsen kann.

Im Bestand lässt sich der Feuchteschutz nur als Kette beurteilen: Abdichtung und Sperre im Sockel, intakte Fassade und Dachentwässerung, ausreichende Wärmedämmung gegen kalte Oberflächen und ein Luftwechsel, der die Feuchte aus der Nutzung abführt. Ob diese Kette hält, zeigt sich an Befunden wie Feuchteflecken und an Messwerten über mehrere Jahreszeiten. Eine einzelne Momentaufnahme im Sommer sagt dabei wenig über die kritische Situation im Winter aus.

Ein häufiger Irrtum ist, Feuchteschutz als einmalige Maßnahme zu betrachten. Jede Veränderung — neue Fenster, eine Innendämmung, eine andere Nutzung eines Kellerraums — kann das Gleichgewicht verschieben. San-Care liefert in Wien und Niederösterreich mit laufenden Messungen von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Taupunkt eine Datengrundlage, um solche Veränderungen früh zu erkennen.

Im Bestandsgebäude

Im Bestand ist Feuchteschutz selten ein einzelnes Bauteil, sondern eine Kette aus Abdichtung, Sperre, intakter Fassade, Wärmeschutz und Lüftung. Fällt ein Glied aus oder wird eines verändert, etwa durch dichte Fenster, zeigt sich das oft erst im nächsten Winter.

Was gehört zum Feuchteschutz eines Altbaus?
Zum Feuchteschutz gehören Abdichtung und Horizontalsperre gegen Bodenfeuchte, eine intakte Fassade und Dachentwässerung gegen Regen, dichte Leitungen, ausreichender Wärmeschutz gegen kalte Oberflächen und ein Luftwechsel, der Nutzungsfeuchte abführt. Fällt ein Glied aus, entstehen Schäden. San-Care überwacht in Wien und Niederösterreich das Raumklima und erkennt kritische Bedingungen frühzeitig.

Nächster Schritt

Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.

Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.

Antwort
rasch und persönlich
Im Gerät
keine Kamera, kein Mikrofon
Bewohner
Zustimmung vorausgesetzt
Gebiet
Wien & Niederösterreich