Zum Inhalt springen

Glossar — Praxis

Feuchtemonitoring

Die laufende, automatische Messung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit an festgelegten Stellen eines Gebäudes, damit kritische Feuchtebedingungen erkannt werden, bevor ein Schaden sichtbar wird.

Erklärt

Was hinter dem Begriff steckt.

Feuchtemonitoring ist die dauerhafte, automatisierte Überwachung des Feuchtezustands in einem Gebäude. Batteriebetriebene Messpunkte erfassen in festen Abständen Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit an den Stellen, an denen Feuchteprobleme typischerweise entstehen, etwa in Außenecken, an Fensterlaibungen oder hinter Möbeln an Außenwänden. Eine Basisstation sammelt die Werte per Funk ein und überträgt sie an eine Plattform, die daraus Taupunkt und Risikobewertung berechnet.

Der Nutzen liegt im Verlauf. Eine Einzelmessung zeigt einen Moment, ein Monitoring zeigt, ob eine Stelle jede Nacht knapp wird, ob die Feuchte nach dem Duschen wieder abfällt und ob sich ein Zustand über Wochen verschlechtert. Bleiben Bedingungen über längere Zeit kritisch, meldet das System das an die Verantwortlichen. Damit ist Feuchtemonitoring ein Frühwarnsystem, das die Datengrundlage für Entscheidungen liefert.

Die Grenzen sind klar: Ein Raumklima-Monitoring misst die Luft an der Oberfläche, nicht die Materialfeuchte im Mauerwerk, und es stellt keine Ursache fest. Die Bewertung eines konkreten Schadens bleibt Aufgabe einer fachlichen Prüfung vor Ort. Das Monitoring zeigt, wo eine solche Prüfung sinnvoll ist, und dokumentiert, wie sich die Bedingungen davor und danach entwickelt haben.

San-Care betreibt Feuchtemonitoring für Bestandsgebäude in Wien und Niederösterreich. Typisch sind zwei bis vier Messpunkte je Einheit und eine netzbetriebene Basisstation je Objekt. Gemessen wird alle 15 Minuten, übertragen per LoRaWAN, ohne das WLAN der Bewohner und ohne Kamera, Mikrofon oder Anwesenheitserkennung. Die Ergebnisse stehen in der Plattform app.san-care.at und im Monatsreport.

Im Bestandsgebäude

Feuchtemonitoring ersetzt die Einzelmessung mit dem Handgerät durch einen durchgehenden Verlauf. Für Verwaltungen heißt das: Sie erfahren von anhaltend kritischen Bedingungen, ohne dass jemand regelmäßig vor Ort messen muss.

Was ist ein Feuchtemonitoring?
Ein Feuchtemonitoring ist die laufende, automatische Messung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit an kritischen Stellen eines Gebäudes. Aus den Werten werden Taupunkt und Schimmelrisiko berechnet, anhaltend kritische Bedingungen werden gemeldet. San-Care betreibt Feuchtemonitoring in Wien und Niederösterreich mit Messpunkten, die alle 15 Minuten messen, und einer Basisstation je Objekt.
Für wen lohnt sich ein Feuchtemonitoring?
Ein Feuchtemonitoring lohnt sich vor allem für Hausverwaltungen, Wohnbaugesellschaften und Eigentümer von Bestandsgebäuden mit wiederkehrenden Feuchte- oder Schimmelmeldungen, nach Wasserschäden oder vor Sanierungsentscheidungen. Es liefert einen dokumentierten Verlauf statt einzelner Momentaufnahmen. San-Care bietet es in Wien und Niederösterreich vom Pilot bis zum Portfolio an.
Was kann ein Feuchtemonitoring nicht?
Ein Feuchtemonitoring mit Raumklima-Sensoren misst nicht die Feuchtigkeit im Mauerwerk und stellt keine Ursache fest. Es erkennt kritische Bedingungen frühzeitig und dokumentiert ihren Verlauf, die Bewertung eines Schadens bleibt bei einer fachlichen Prüfung. San-Care weist in Wien und Niederösterreich ausdrücklich darauf hin, was die Messpunkte erfassen und was nicht.
Brauchen Bewohner für ein Feuchtemonitoring WLAN?
Nein, ein Feuchtemonitoring auf Basis von LoRaWAN braucht kein WLAN der Bewohner. Die Messpunkte funken an eine eigene, netzbetriebene Basisstation im Objekt, die die Daten selbst weiterleitet. San-Care setzt in Wien und Niederösterreich genau dieses Prinzip ein, mit einer Basisstation je Objekt.

Nächster Schritt

Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.

Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.

Antwort
rasch und persönlich
Im Gerät
keine Kamera, kein Mikrofon
Bewohner
Zustimmung vorausgesetzt
Gebiet
Wien & Niederösterreich