Glossar — Praxis
Fernüberwachung
Die Überwachung des Zustands eines Gebäudes aus der Distanz, über Sensoren vor Ort und eine Plattform im Internet, ohne dass jemand für jede Kontrolle anreisen muss.
Erklärt
Was hinter dem Begriff steckt.
Fernüberwachung ist die laufende Kontrolle eines Objekts aus der Ferne. Sensoren im Gebäude erfassen Messwerte und übertragen sie an eine Plattform, die den Zustand anzeigt und bei festgelegten Bedingungen Meldungen verschickt. Im Feuchtemonitoring betrifft das Temperatur, Luftfeuchtigkeit und die daraus berechneten Größen an kritischen Stellen.
Der praktische Unterschied zur Kontrolle vor Ort liegt in Zeit und Abdeckung. Eine Begehung zeigt den Zustand an einem Tag, die Fernüberwachung rund um die Uhr. Für Leerstände, Kellerabteile, Dachböden oder schwer zugängliche Einheiten ist das oft die einzige Möglichkeit, Veränderungen zeitnah zu bemerken.
Die Grenzen liegen in dem, was gemessen wird. Eine Fernüberwachung des Raumklimas sieht keinen Wasserfleck, riecht keinen Schimmel und ersetzt keine fachliche Beurteilung vor Ort. Sie zeigt, wo und wann ein Besuch sinnvoll ist, und liefert dafür die Datengrundlage.
San-Care betreibt die Fernüberwachung von Feuchte und Temperatur für Bestandsgebäude in Wien und Niederösterreich. Die Werte laufen in der Plattform app.san-care.at zusammen, Alarmregeln melden anhaltend kritische Bedingungen und Funkausfälle an festgelegte Empfänger, jeder Alarm wird als Vorfall mit Verlauf festgehalten.
Für Hausverwaltungen mit vielen Objekten ersetzt die Fernüberwachung nicht die Begehung, aber die Frage „Wie sieht es dort gerade aus?“. Man sieht den Zustand vom Schreibtisch und fährt hin, wenn es einen Anlass gibt.
- Was bedeutet Fernüberwachung bei Gebäuden?
- Fernüberwachung bei Gebäuden bedeutet, dass Sensoren vor Ort laufend Messwerte erfassen und an eine Plattform übertragen, auf der der Zustand jederzeit aus der Distanz einsehbar ist. Bei kritischen Bedingungen gehen Meldungen an die Verantwortlichen. San-Care überwacht so in Wien und Niederösterreich Feuchte und Temperatur in Bestandsobjekten.
- Ersetzt eine Fernüberwachung die Begehung?
- Nein, eine Fernüberwachung ersetzt die Begehung nicht, sie ergänzt sie. Sie zeigt laufend, ob und wo Bedingungen kritisch werden, und damit, wann ein Termin vor Ort sinnvoll ist. Die Beurteilung eines Schadens bleibt eine Aufgabe vor Ort. San-Care verbindet in Wien und Niederösterreich die Begehung zu Beginn mit der laufenden Fernüberwachung danach.
- Kann man leerstehende Wohnungen aus der Ferne überwachen?
- Ja, leerstehende Wohnungen lassen sich mit Funksensoren für Temperatur und Luftfeuchtigkeit aus der Ferne überwachen, auch ohne Internetanschluss in der Wohnung. Das zeigt etwa, ob es dort ungewöhnlich feucht oder kalt wird. San-Care setzt in Wien und Niederösterreich dafür batteriebetriebene Messpunkte und eine Basisstation je Objekt ein.
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Nächster Schritt
Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.
Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.
- rasch und persönlich
- keine Kamera, kein Mikrofon
- Zustimmung vorausgesetzt
- Wien & Niederösterreich