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Glossar — Bauphysik

Wasserdampf

Wasser in unsichtbarer, gasförmiger Form, das in jeder Raumluft enthalten ist.

Erklärt

Was hinter dem Begriff steckt.

Wasserdampf ist Wasser im gasförmigen Zustand, das sich unsichtbar mit der übrigen Luft mischt. Jede Raumluft enthält davon eine bestimmte Menge, gemessen in Gramm pro Kubikmeter. Wie viel die Luft höchstens aufnehmen kann, hängt von ihrer Temperatur ab: Warme Luft fasst deutlich mehr Wasserdampf als kalte. Der Nebel über dem Kochtopf ist übrigens kein Dampf mehr, sondern bereits wieder zu feinen Tröpfchen kondensiertes Wasser.

Messen lässt sich Wasserdampf nicht mit dem Auge, sondern nur über die Luftfeuchtigkeit. Die relative Luftfeuchtigkeit zeigt, wie nahe die Luft an ihrer Grenze ist, die absolute Luftfeuchtigkeit, wie viel Wasser tatsächlich in ihr steckt. Erst beide Werte zusammen mit der Temperatur erlauben eine Aussage darüber, ob an einer kalten Stelle Kondensat entstehen kann.

Im österreichischen Bestandsgebäude zählt das vor allem im Winter: Die warme, feuchte Raumluft trifft auf kalte Außenwände, Fensterlaibungen und Ecken. Dort kühlt sie ab, und der Wasserdampf, den sie nicht mehr halten kann, schlägt sich nieder. Ein verbreiteter Irrtum ist, dass eine Wohnung ohne sichtbares Wasser trocken sei — der Dampf ist immer da, entscheidend ist, wo er wieder zu Wasser wird.

Im Bestandsgebäude

Wasserdampf entsteht in der Wohnung ständig durch Atmen, Kochen, Duschen und Wäschetrocknen. Sichtbar wird er erst, wenn er an einer kalten Oberfläche wieder zu Wasser wird.

Woher kommt der Wasserdampf in der Wohnung?
Wasserdampf entsteht in jeder bewohnten Wohnung durch Atmen, Kochen, Duschen, Zimmerpflanzen und Wäschetrocknen. Er ist unsichtbar und wird erst zum Problem, wenn er sich an kalten Flächen niederschlägt. Ob das an einer Wand passiert, zeigt eine laufende Messung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit. San-Care misst diese Werte mit Funk-Messpunkten in Wohnhäusern in Wien und Niederösterreich.

Nächster Schritt

Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.

Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.

Antwort
rasch und persönlich
Im Gerät
keine Kamera, kein Mikrofon
Bewohner
Zustimmung vorausgesetzt
Gebiet
Wien & Niederösterreich