Glossar — Technik
Datenexport
Die Ausgabe gespeicherter Messdaten aus einer Plattform in einem offenen Format, damit sie in anderen Programmen ausgewertet oder an Dritte weitergegeben werden können.
Erklärt
Was hinter dem Begriff steckt.
Ein Datenexport ist das Herunterladen von Messdaten aus einer Plattform in einer Form, die andere Programme lesen können. Üblich ist CSV, eine einfache Tabelle, die sich in jeder Tabellenkalkulation öffnen lässt. Jede Zeile enthält einen Messwert mit Zeitstempel und Messpunkt, damit die Herkunft nachvollziehbar bleibt.
Gebraucht wird der Export vor allem in drei Fällen: wenn ein Sachverständiger die Rohdaten für ein Gutachten auswerten möchte, wenn eine Verwaltung eigene Auswertungen erstellen will, und wenn Daten langfristig unabhängig von einer Plattform archiviert werden sollen. Für die laufende Übernahme in andere Systeme eignet sich zusätzlich eine Schnittstelle.
Ein Export ist nur so gut wie die Daten dahinter. Wichtig ist, dass Lücken nicht still aufgefüllt, sondern als fehlende Werte erkennbar sind, und dass die Zeitstempel eindeutig sind. Bei der Auswahl einer Plattform lohnt sich die Frage, ob der Export die vollständigen Rohdaten liefert oder nur zusammengefasste Werte.
In der Plattform von San-Care lassen sich die Rohdaten je Messpunkt über frei wählbare Zeiträume als CSV exportieren. Hausverwaltungen können außerdem API-Schlüssel anlegen und Messdaten und Vorfälle in eigene Systeme übernehmen. Die Messdaten der Objekte in Wien und Niederösterreich gehören dem Kunden.
Der Datenexport ist die Versicherung gegen Abhängigkeit: Wer seine Rohdaten jederzeit herausbekommt, kann sie einem Sachverständigen geben, selbst auswerten oder bei einem Anbieterwechsel mitnehmen.
- Kann man Messdaten aus einem Feuchtemonitoring exportieren?
- Ja, bei einer guten Plattform lassen sich die Rohdaten eines Feuchtemonitorings exportieren, meist als CSV-Tabelle mit Zeitstempel und Messpunkt. So können Sachverständige oder die Verwaltung selbst damit arbeiten. In der Plattform von San-Care sind die Rohdaten für Objekte in Wien und Niederösterreich über frei wählbare Zeiträume als CSV exportierbar.
- In welchem Format bekommt ein Sachverständiger Feuchtedaten?
- Ein Sachverständiger arbeitet am besten mit den Rohdaten in einem offenen Format wie CSV, mit Zeitstempel je Wert, dazu mit einer Beschreibung der Messstellen. Zusammengefasste Diagramme allein genügen für eine eigene Auswertung meist nicht. San-Care stellt für Objekte in Wien und Niederösterreich die Rohdaten als CSV und den Monatsreport als PDF bereit.
- Gehören die Messdaten der Hausverwaltung oder dem Anbieter?
- Wem Messdaten gehören, regelt der Vertrag; es lohnt sich, das vor Abschluss zu klären. Bei San-Care gehören die Messdaten der Objekte in Wien und Niederösterreich dem Kunden, und sie lassen sich als CSV exportieren.
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Nächster Schritt
Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.
Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.
- rasch und persönlich
- keine Kamera, kein Mikrofon
- Zustimmung vorausgesetzt
- Wien & Niederösterreich